WINTER In der nördlichen Hemisphäre ist die Wintersonnenwende
am 21. Dezember.
Die Nacht vom 21. auf den 22. Dezember ist die längste des Jahres - in vielen Kulturen gefürchtet und gefeiert.
Gefürchtet werden Dämonen, denen die Dunkelheit das Handwerk erleichtert, gefeiert wird die Sonne, die von nun an wieder stärker wird und die Dunkelheit besiegt.

Die Ägypter feierten zur Wintersonnenwende die Auferstehung des Gottes Osiris und die Geburt des Horuskindes durch Isis;
im aus Vorderasien stammenden und im Römischen Reich weit verbreiteten Mithraskult wurde die Geburt des Sonnengottes gefeiert.
Die Römer begingen ihre feierlichen Sarturnalien zu Ehren des Gottes Saturn.
SONNE
Für Nordeuropa sind Fruchtbarkeits- und Totenfeste belegt, so wird "Jul" mit nordisch-germanischen Feiern zur Zeit der Wintersonnenwende verbunden.
und               

Bereits im 3.Jahrhundert versuchte die christliche Kirche die heidnischen Feste zu schwächen, indem sie das Fest der Geburt Christi auf den 25. Dezember verlegte und damit dem römischen Fest des unbesiegbaren Sonnengottes gegenüberstellte.
Durchgesetzt wurde es jedoch erst im 4. Jahrhundert.
Und seit dem 7. und 8. Jahrhundert wurde es im Gebiet des späteren Deutschland Brauch, das Fest am 25. Dezember zu feiern.
Mit ihm begann damals das Kalenderjahr. Der erste Januar wurde erst ca. 800 Jahre später mit Einführung des Gregorianischen Kalenders zum Jahresbeginn.
geweihte Nächte
Aus "Ze den wihen nahten" -  das hieß auf Hochdeutsch "zu den geweihten (heiligen) Nächten" -   wurde Weihnachten.
Vorchristliche Bräuche behaupteten sich aber auch bei den Feiern der Christen; einige wurden aufgenommen, christlich umgedeutet und verändert.
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