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1949 ließ Adolf Dassler seine Firma unter dem Namen Adidas ins Handelsregister eintragen. | |
| 1920 hatte er begonnen, Sportschuhe aus Leinen herzustellen, 1922 stellte er seinen ersten Laufschuh aus Leder vor. Er entwickelte Spezialschuhe für Fußballspieler und Leichtathleten mit Stollen und Spikes und verwendete neue Materialien. Bei den Olympischen Spielen in Amsterdam 1928 trugen erstmals Sportler Schuhe aus seiner Werkstatt, 1932 in Los Angeles gewann ein Athlet in Dassler-Schuhen eine Medaille, und 1936 holte Jesse Owens in Berlin vier Goldmedaillen, auch er trug Schuhe von Dassler, ebenso wie Emil Zatopek 1952 in Helsinki. Bei der Fußball-Weltmeisterschaft 1954 in Bern war die deutsche Mannschaft mit Adidas-Schuhen ausgestattet, die auswechselbare Stollen hatte und den jeweiligen Bodenverhältnissen angepasst werden konnten. Der Erfolg ging weiter, 1956 bei den Olympischen Spielen in Melbourne trugen drei Viertel der Medaillengewinner Adidas-Schuhe; 1968 in Mexiko waren es 85% der teilnehmenden Leichthathleten und sie gewannen 107 Medaillen. Für den Boxkampf des Jahrhunderts, Muhammad Ali gegen Joe Frazier (1971) hatte Dassler spezielle Boxstiefel für beide entwickelt. Auch Ivan Lendl und Steffi Graf trugen Adidas-Schuhe. Adolf Dassler wurde am 3. November 1900 geboren; er starb 1978. Das Unternehmen wurde 1989 in eine Aktiengesellschaft umgewandelt und ist seit 1995 an der Börse notiert. Inzwischen werden auch andere Kleidungsstücke, Sportartikel und Zubehör hergestellt. 1999 wurde ein Umsatz von 9,9 Milliarden DM gemacht. In über 160 Länder wurden rd. 80 Millionen Paar Schhe verkauft. Weltweit arbeiten rd. 12.500 Mitarbeiter für die Firma. Die drei markanten Streifen waren übrigens ursprünglich Riemen, die dem Fuß Halt geben sollten. |
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