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Der Pfälzer Otto Feick entwickelte das Rhönrad; am 8. November 1925 ließ er sich das Turngerät, das er nach seiner zweiten Heimat benannte, patentieren. Anfang 1926 führte er es erstmals in der Deutschen Hochschule für Leibesübungen im Sportforum Berlin vor, danach auch in anderen Ländern und fand überall Anklang. Rd. 20.000 Geräte konnte seine Werkstatt bis zum Beginn des Zweiten Weltkriegs verkaufen. |
| Das Rhönrad besteht aus zwei Stahlrohrreifen (Durchmesser 1,60 m - 2,20 m), die in einem Abstand von 41-47 cm durch Querstangen verbunden sind, zwei Brettsprossen, zwei Griffsprossen und zwei Spreizsprossen. |
| Hauptdisziplinen des Rhönrad-Turnens sind Geradeausrollen und Figurenrollen (Spiralen, Achter), sowie akrobatische Sprungübungen über das Gerät. Das erste Turnier fand 1930 statt und bei den Olympischen Spielen in Berlin 1936 führten 120 Rhönradturnerinnen und -turner dieses Sportgerät vor. Nach dem Krieg dauerte es bis 1960 bis die erste deutsche Meisterschaft ausgetragen wurde, 1992 fand die erste Europameisterschaft statt, 1995 die erste Weltmeisterschaft. |
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