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Beim Kampf um den römischen Kaiserthron gewann Konstantin I. am 28. Oktober 312 die entscheidende Schlacht an der Milvischen Brücke bei Rom gegen seinen Mitkonkurrenten Maxentius. Das Ereignis führte zur Beendigung der Christenverfolgung. Eine Legende besagt, dass Konstantin wiederholt im Traum das Christus-Monogramm sah mit der Verheißung "in diesem Zeichen wirst du siegen", woraufhin er seine Feldzeichen mit dem Christus-Zeichen versehen ließ. 313 gewährte Konstantin im Edikt von Mailand den Bürgern des Reiches freie Religionsausübung. |
| Später förderte er das Christentum und ließ Kirchen bauen, u.a. geht die Gründung der frühen Peterskirche in Rom auf ihn zurück, ebenso die Grabeskirche in Jerusalem und die Geburtskirche in Bethlehem. 325 erklärte er das Christentum zur Staatsreligion, wohl weniger aus Frömmigkeit als aus der Einsicht, dass das Christentum weit verbreitet war und nicht mehr einzudämmen; ihm war eine möglichst einheitliche Ideologie im Staat wichtig. Konstantin selber ließ sich erst kurz vor seinem Tod 337 taufen und starb als erster christlicher Kaiser. |
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