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Als Günstling, zeitweiliger Liebhaber und Berater der Zarin Katharina II. nahm Potemkin erheblichen Einfluss auf die Politik. Er zeichnete sich in den Kriegen gegen die Türken (1768-74) aus, annektierte 1783 die Krim und leitete den Aufbau der Schwarzmeerflotte. Große Bedeutung hatte seine Kolonisationspolitik in den südrussischen Gebieten, zahlreiche Städtegründungen gehen auf ihn zurück, z.B. Sewastopol, Cherson.
Anlässlich der Reise Katharinas auf die Krim (1787) ließ er angeblich Dorfattrappen errichten, die der Zarin den Wohlstand des Gebietes vortäuschen sollten, die Potemkinschen Dörfer.
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