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Möglicherweise war er der größte Geiger, der je gelebt hat. Niccolò Paganini wurde am 27. Oktober 1782 in Genua geboren. Schon 1794 trat er öffentlich auf und unternahm bis 1827 Konzertreisen durch Europa, 1828 erhielt er in Wien den Titel eines kaiserlichen Kammervirtuosen. In seinem damals als dämonisch empfundenen Spiel - man nannte ihn auch den Teufelsgeiger - brillierte er durch zahlreiche noch unbekannte Kunstgriffe, sowie durch Umstimmung und Entfernung einzelner Saiten. |
| Wahrscheinlich war einiges von dem, was an seiner Spielweise so sensationell schien, extra für den Effekt gemacht; z.B. ging das Gerücht, dass er bestimmte Saiten präparierte, damit sie während der Vorstellung sprangen, was ihm dann die Gelegenheit gab, trotz dieser Erschwernis sein großartiges Spiel dramatisch fortzusetzen und noch mehr Bewunderung hervorzurufen. Paganini komponierte selber Violinkonzerte, Sonaten und Kammermusik. Er starb 1840 in Nizza. |
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