| Für mich soll's rote Rosen regnen Mit 16 sagte ich still: ich will, will groß sein, will siegen, will froh sein, nie lügen, mit 16 sagte ich still: ich will, will alles oder nichts.
Für mich soll`s rote Rosen regnen,
Und später sagte ich noch:
Für mich soll`s rote Roten regnen,
Und heute sage ich still:
Für mich soll`s rote Rosen regnen, |
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| "Wenn jemand sucht," sagte Siddharta," dann geschieht es leicht, dass sein Auge nur noch das Ding sieht, das er sucht, dass er nichts zu finden, nichts in sich einzulassen vermag, weil er nur immer an das Gesuchte denkt, weil er ein Ziel hat, weil er vom Ziel besessen ist. Suchen heißt: ein Ziel haben. Finden aber heißt: frei sein, offen stehen, kein Ziel haben." (Hermann Hesse) |
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Manchmal weiß ich, dass ich ein Mensch bin, der angefangen hat, auf einem Seil zu tanzen, ohne es gelernt zu haben. Natürlich werde ich abstürzen, und niemand, selbst wenn er wollte, könnte mich auffangen. Aber es gibt nichts Erregenderes, als auf einem Seil zu tanzen, wenn man nur ein Amateur ist. (aus "Die Tapetentür" von Marlen Haushofer) |
| Imagine there's no heaven, It's easy if you try, No hell below us, Above us only sky, Imagine all the people Living for today...
Imagine there's no countries,
Imagine no possessions,
You may say I'm a dreamer, (John Lennon) |
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ASCENSION
And if I go, (Colleen Hitchcock) |
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Most of the time we wear our masks. But during the difficult times, during the winters of our lives, we shed our facades and reveal all the intricacies of the unique beings we are. It is in these moments that friendships are formed, and we experience one another as few others ever will. (John W. Walker) |
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Es treibt die Menschen zur Verzweiflung, dass sie nach einem universellen Sinn Lebens in seiner Totalität suchen und am Ende nur finden, dass es absurd, unlogisch, sinnlos ist. Das ganze hat keinen großen, kosmischen Sinn; es gibt nur den Sinn, den wir selbst unserem Leben geben, eine individuelle Bedeutung, einen persönlichen Plan, wie ein individueller Roman, ein Buch für einen allein. Nach der totalen Einheit zu suchen, ist falsch. Jedem Leben soviel Sinn zu geben wie nur möglich, erscheint mir richtig. (Anais Nin, Tagebücher) |
| My way And now, the end is near and so I face the final curtain. My friend, I'll say it clear, I'll state my case, of which I'm certain. I've lived a life that's full; I've travelled each, and ev'ry highway, but more, much more than this I did it my way. Regrets, I've had a few, but then again, too few to mention. I did, what I had to do and saw it through without exemption I planned each charted course, each careful step along the byway but more, much more than this, I did it my way. Yes there were times, I'm sure you knew, when I bit off more than I could chew, but through it all, when there was doubt, I ate it up, and spit it out. I faced it all and I stood tall, And did it my way. I've loved, I've laughed and cried, I've had my fill, my share of losing. But now as tears subside, I find it all so amusing. To think I did all that - and may I say - not in a shy way: "No, oh no not me I did it my way." For what is a man, what has he got? If not himselve, than he has naught - to say the things, he truly feels, and not the words, of one who kneels The record shows I took the blows And did it my way! |
| If blood will flow when flesh and steel are one drying in the colour of the evening sun tomorrow's rain will wash the stains away but something in our minds will always stay. Perhaps this final act was meant to clinch a lifetime's argument that nothing comes from violence and nothing ever could For all those born beneath an angry star Lest we forget how fragile we are. On and on the rain will fall like tears from a star. On and on the rain will say how fragile we are. (Gordon Summer; "Sting")
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Wenn Fleisch und Stahl eins geworden sind, fließt das Blut und trocknet in der Abendröte. Morgen wird der Regen die Flecken abwaschen, doch in unserer Erinnerung bleibt stets etwas zurück. Vielleicht war dieser finale Akt gedacht, um daraus ein Argument für das Leben zu machen, nämlich dass aus Gewalt nichts entsteht und niemals entstehen wird. - Für alle, die unter einem zornigen Stern geboren sind, dass wir nicht vergessen, wie zerbrechlich wir sind. Unaufhörlich wird der Regen fallen wie Tränen von einem Stern. Unaufhörlich wird der Regen uns sagen, wie zerbrechlich wir sind. |
| Weißt du noch, wie's war Kinderzeit... wunderbar... die Welt ist bunt und schön. Bis du irgendwann begreifst, dass nicht jeder Abschied heißt, es gibt auch ein Wiedersehen. Ein Wort zuviel im Zorn gesagt, 'n Schritt zu weit nach vorn gewagt. Schon ist es vorbei. Was auch immer jetzt getan, was ich gesagt habī, ist gesagt, und was wie ewig schien ist schon Vergangenheit. Ach, und könnt' ich doch nur ein einz'ges Mal die Uhren rückwärts drehen, denn wieviel von dem, was ich heute weiß, hätt' ich lieber nie gesehen. Dein Leben dreht sich nur im Kreis, so voll von weggeworfener Zeit, und deine Träume schiebst du endlos vor dir her. Du willst noch leben irgendwann, doch wenn nicht heute, wann denn dann...? Denn irgendwann ist auch ein Traum zu lange her. (Wolfsheim, 2003) |
Immer vorwärts, Schritt um Schritt ... es geht kein Weg zurück! Und was jetzt ist, wird nie mehr ungeschehen. Die Zeit läuft uns davon, was getan ist, ist getan. Was jetzt ist, wird nie mehr so geschehen. ![]() |
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Die meisten Menschen verpassen ihr ganzes Leben, weißt du. Leben heißt nicht, auf einem Berggipfel zu stehen und den Sonnenuntergang zu beobachten. Leben heißt nicht, am Altar zu warten, oder auf den Augenblick, wenn dein Kind zur Welt kommt, oder das eine Mal, als du im tiefen Wasser geschwommen bist und ein Delfin neben dir herschwamm. Das sind Bruchstücke. Zehn oder zwölf Sandkörner, eingestreut in dein gesamtes Dasein. Aber sie sind nicht dein Leben. Leben heißt Zähne putzen, ein Sandwich belegen, Nachrichten sehen, auf den Bus warten. Einen Spaziergang machen. Jeden Tag passieren winzige Ereignisse, und wenn du nicht aufpasst, wenn du nicht vorsichtig bist, wenn du sie nicht einfängst und dafür sorgst, dass sie zählen, könntest du es verpassen. (Grace Vandenburg in "Tausend kleine Schritte" von Toni Jordan) |
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