Die Sieben galt z.B. bei Römern, Griechen, Babyloniern als magische Zahl.

Sie setzt sich zusammen aus der Drei (die sowohl die Einheit Vater, Mutter, Kind symbolisierte, als auch für Sonne, Mond und Planeten stand) und der Vier (die für die vier Elemente stehen konnte und auch für die vier Himmelsrichtungen). Die Drei und die Vier ergeben zusammen das Ganze, Vollkommene.


Es werden sieben Weltwunder der Antike genannt, die ägyptischen Pyramiden, die hängenden Gärten der Semiramis in Babylon, der Tempel der Artemis in Ephesos, die Zeusstatue des Phidias in Olympia, das Mausoleum in Halikarnassos, der Koloss von Rhodos und der Leuchtturm von Alexandria auf Pharos.

Rom wurde auf sieben Hügeln erbaut.

Nach einer alten Bauernregel entscheidet sich am Siebenschläfertag, ob es die nächsten sieben Wochen regnet oder ob die Sonne scheint.

Und wenn wir im siebten Himmel schweben, wissen wir eigentlich gar nicht, dass der Ausdruck schon sehr alt ist. Aristoteles (um 350 v.Chr.) war der Ansicht, dass das Gewölbe des Himmels aus sieben durchsichtigen Schalen besteht, auf denen sich seiner Meinung nach Sonne, Mond und Planeten um die Erde drehten; und der siebte Himmel sollte der Bereich sein, der die Welt im Ganzen umschließt.

In der Welt der Märchen begegnen uns Schneewittchen und die sieben Zwerge, Siebenmeilenstiefel, der Wolf und die sieben Geißlein, sowie ein tapferes Schneiderlein, das sieben Fliegen auf einen Streich erwischte.

Auch in der Bibel erscheint die magische Sieben immer wieder, z.B. ruhte Gott am siebten Tag nach sechstägiger Schöpfung.
Der Pharao sah im Traum sieben fette und sieben magere Kühe und sieben dicke und sieben dünne Ähren, diese Zahlen kündigten sieben gute und sieben schlechte Jahre an.
Gott schickte den Ägyptern sieben Plagen.

Sieben Sakramente kennt die katholische Kirche: Taufe, Firmung, Eucharistie, Buße, Krankensalbung, Ehe und Priesterweihe.

Und manches bleibt für uns ein Buch mit sieben Siegeln.

Heute ist der   7. April  .
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